Daniel Pulver von der Forschungsanstalt Agroscop Changins-Wädenswil, hat in der „Schweizer Zeitung für Obst- und Wein“ einen interessanten Artikel zu den Kvevris geschrieben. Er geht darin auch näher auf die Degustation anlässlich unseres Kvevri-Kongresses ein: An der Degustation wurden 26 Kvevri-Weine aus 10 Ländern degustiert. Die meisten waren noch jung und aufgrund mit dem langen Kontakts mit der Maische gerbstoffreich. Bei einigen älteren Weinen machte sich der oxidative Ausbau in Form reiffruchtiger, zum Teil honigartiger Aromen und Noten nach Heu und Schwarztee bemerkbar. Die Gerbstoffe waren gut eingebunden. Die Weine sind „urchig“ und „wild“. Diese Weine brauchen Zeit zur Entfaltung ihres Potentials. Diese Kvevri-Weine bilden einen interessanten Gegensatz zu den modernen „High-Tech-Weinen“, denen nichts dem Zufall überlassen wird. Sie passen gerade deshalb ausgezeichnet zum Trend der naturbelassenen Weine mit Spontangärung. Den ganzen Artikel können finden Sie im Link. |
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